vim unterstützt horizontale und vertikale Split Screens. Dabei wird das Fenster geteilt (bei vertikalen Splits in links und rechts, bei horizontalen in oben und unten) und die geöffnete Datei 2x angezeigt. So kann man die Datei an 2 Stellen gleichzeitig bearbeiten (jede Änderung wird in beiden Teilen ausgeführt) um z.B. Funktionsdefinition und -Aufruf direkt nebeneinander sehen zu können.
Man kann aber auch mit :split <Dateiname> (oder :vsplit <Dateiname> für vertikal) eine andere Datei in einem Split Screen öffnen und so zwei Dateien gleichzeitig betrachten (und zwischen beiden hin und her springen). Dies ist z.B. praktisch, wenn eine Funktion in einer anderen Datei definiert ist oder um Dokumentationen und ähnliches zu druchsuchen.
Auch vimdiff nutzt Splitscreens.
Einige nützliche Befehle (im Befehlsmodus) zum Umgang mit Splitscreens:
- :split – öffnet das aktuelle Dokument in einem horizontalen Splitscreen.
- :vsplit – öffnet das aktuelle Dokument in einem vertikalen Splitscreen.
- :split <Datei> bzw. :vsplit <Datei> – öffnet <Datei> im entsprechenden Splitscreen.
- Strg+w w – wechselt in den nächsten Splitscreen.
Um nicht immer mit den ganzen Strg+w x (mit x = irgendein Zeichen) krams drücken zu müssen kann man sich (in der .vimrc) einige praktische Mappings definieren. Diese habe ich im Artikel “Praktische vim Mappings” beschrieben
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Schlagworte: Splitscreen, Vim








Und noch als Tipp für die Nicht-Schnellmerker wie mich… Schliessen kann man die Splits ganz normal mit “:q”