Mit Jave und Gringotts Textdateien verschlüsseln

16. Januar 2009 von

Jave und Gringotts sind zwei kleine Programme, die Textdateien mit verschiedenen Algorithmen verschlüsseln können. Beide Programme stammen (zumindest ursprünglich, wenn ich das richtig verstanden habe) vom gleichen Autor.

Gringotts ist für Linux und beherrscht eine ganze Reihe von Verschlüsselungsalgorithmen. Daneben kann man auch die Hashfunktion auswählen sowie eine Kompressionsmethode. Während das Programm läuft werden die ganze Zeit über sicherheitsrelevante Systemfunktionen (bzw. -eigenschaften) überprüft wie zum Beispiel der Speicherschutz vor ptrace Überwachungen. Statt einem Passwort kann auch eine Datei angegeben werden.

In einer Gringotts Datei (mit der Endung .grg) können mehrere Textdateien angelegt werden und zusätzlich auch Dateien angehängt werden. Eine Suche ist auch integriert. Unter Tools gibt es noch ein wipe, mit dem man Dateien sicher löschen kann.

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Jave (Java Save) ist ein ähnliches Programm unter BSD Lizens. Jedoch in Java geschrieben und daher gerade für den USB-Stick sehr praktisch weil es plattformunabhängig ist (läuft also unter Linux, Mac und Windows).

Die Funktionen sind ähnlich wie bei Gringotts, man kann jedoch zusätzlich noch Verzeichnisse in den einzelnen Jave-Dateien anlegen und auch Accounts verwalten (dabei gibts jeweils ein Feld für URL, Username und Password). Leider kann Jave keine Datei als Password nutzen. Dafür kann man seine Notizen aber in einem Bild verstecken (Stichwort Steganographie). Auch beherrscht Jave nicht so viele verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen (jedoch die wichtigsten: AES, Twofish, Serpent und Camellia) und man kann den Hashalgorithmus nicht auswählen.

Da Jave noch nicht auf Deutsch übersetzt wurde, habe ich das mal getan. Leider konnte ich den Autor nicht kontaktieren (ich bekomme immer einen Mail Delivery Fehler, weil seine Mailbox voll ist). Daher hier die deutsche Sprachdatei zum selber compilieren (für alle die es gern auf deutsch hätten).

Die original Website von Jave ist: http://www.nohaven.net/projects/java/jafe/index.html

Firefox Plugin – CoolPreviews

14. Januar 2009 von

Das CoolPreviews Plugin bietet die Möglichkeit, Links in einem kleinen JavaScipt Fenster innerhalb der Seite zu öffnen.

Coolpreview Screenshot auf diesem Blog

Coolpreview Screenshot auf diesem Blog

Die Erweiterung erzeugt ein kleines Icon neben einem Link, wenn man mit der Maus darüber fährt. Je nach Einstellung öffnet sich bei einem Klick auf dieses Icon oder bereits wenn man mit dem Mauszeiger darüber fährt das Vorschaufenster, welches das Ziel des Links darstellt. Um dieses Fenster wieder zu schließen kann man entweder auf das x oben links in der Ecke klicken oder die Maus aus dem Fenster ziehen. Man kann auch einstellen, dass sich dieses Vorschaufenster öffnet wenn man eine bestimmte Zeit lang mit der Maus auf dem Link verweilt. Diese Einsgtellung hat mir jedoch nicht zugesagt, da viel zu oft versehentlich die Vorschaufenster aufgingen.

Ich finde dieses Addon sehr praktisch wenn ich nur einige wenige Informationen von diesem Link brauche, wie z.B. die Definition in der Wikipedia oder Userprofile.

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Coolpreview Screenshot auf der Google Bildersuche

Coolpreview Screenshot auf der Google Bildersuche

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Bei der Google Bilder suche werden Bilder automatisch im Vorschaufenster geladen, wenn man mit der Maus kurz auf darauf verweilt.

Im geöffneten Vorschaufenster gibt es dann noch weitere Möglichkeiten, wie den Link in einem neuen Tab zu öffnen (wenn man die Vorschau schließen möchte) oder die Vorschau zu fixieren, so dass sie sich nicht schließt, wenn man die Maus aus dem Vorschaufenster bewegt. Das Vorschaufenster lässt sich auch wie normale Fenster mittels eines Anfassers (unten rechts) in der Größe verändern.

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Das gleiche Team hat auch noch das Plugin “Cooliris” geschrieben, welches Slideshows und ähnliches implementiert. Coolpreviews hat einige Funktionen um mit diesem Plugin zusammen zu arbeiten. Leider ist Cooliris nicht für Linux verfügbar.

Coolpreviews Projektseite bei Mozilla: https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/2207

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Unter vim mit Splitscreens arbeiten

13. Januar 2009 von

vim unterstützt horizontale und vertikale Split Screens. Dabei wird das Fenster geteilt (bei vertikalen Splits in links und rechts, bei horizontalen in oben und unten) und die geöffnete Datei 2x angezeigt. So kann man die Datei an 2 Stellen gleichzeitig bearbeiten (jede Änderung wird in beiden Teilen ausgeführt) um z.B. Funktionsdefinition und -Aufruf direkt nebeneinander sehen zu können.

Man kann aber auch mit :split <Dateiname> (oder :vsplit <Dateiname> für vertikal) eine andere Datei in einem Split Screen öffnen und so zwei Dateien gleichzeitig betrachten (und zwischen beiden hin und her springen). Dies ist z.B. praktisch, wenn eine Funktion in einer anderen Datei definiert ist oder um Dokumentationen und ähnliches zu druchsuchen.

Auch vimdiff nutzt Splitscreens.

Einige nützliche Befehle (im Befehlsmodus) zum Umgang mit Splitscreens:

  • :split – öffnet das aktuelle Dokument in einem horizontalen Splitscreen.
  • :vsplit – öffnet das aktuelle Dokument in einem vertikalen Splitscreen.
  • :split <Datei> bzw. :vsplit <Datei> – öffnet <Datei> im entsprechenden Splitscreen.
  • Strg+w w – wechselt in den nächsten Splitscreen.

Um nicht immer mit den ganzen Strg+w x (mit x = irgendein Zeichen) krams drücken zu müssen kann man sich (in der .vimrc) einige praktische Mappings definieren. Diese habe ich im Artikel “Praktische vim Mappings” beschrieben

Oszilloskop mit ATMega16 und Siemens S65 Display

12. Januar 2009 von

Für die Machbarkeitsstudie “Einchipcomputer” habe ich ein einfaches Oszilloskop mit einem ATMega16 und einem S65 Display entwickelt.

PWM auf dem Oszilloskop

PWM auf dem Oszilloskop

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Die Grundidee

Es wird immer wieder mittels ADC die Spannung gemessen und in eine y-Koordinate umgerechnet (entsprechend dem eingestelltem Messbereich). Die y-Koordinaten werden (zum späteren Löschen) in enem Array der Länge x gespeichert. Mit jeder Messung wird die x-Koordinate um 1 erhöht. Nun wird der alte y-Wert an dieser Koordinate gelöscht (mit der Hintergrundfarbe eingefärbt) und der neue Punkt eingetragen.

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Ein Codeausschnitt verdeutlicht es vielleicht etwas besser:

for(x=2;x<SCREEN_WIDTH;x++){
    val = adc_getValue(0);     /* Messe Spannung */
    y=144-(val/x_val[x_index]);     /* Berechne y Position entsprechend dem Messbereich x_index */
    glcdSetPixel(x, y_old[x], bg);     /* Lösche altes Pixel */
    glcdSetPixel(x, y, color);     /* Setze neues Pixel */
    y_old[x]=y;     /* Speicher neues Pixel um es im nächsten Durchlauf überschreiben zu können */
    if(y_index!=0){     /* Warte nur, wenn nicht kürzestes Intervall eingestellt ist */
        mywait(y_val[y_index]);     /* Warte je nach engestelltem Intervall y_index*/
    }
}

Weitere Informationen

Eine genauere Beschreibung ist in der Arbeit (Handy Displays) zur Machbarkeitsstudie zu finden.

Hier noch der Quelltext: oszi.c. Zusätzlich braucht man noch eine Bibliothek für den Analog-Digitalwandler: adc.c und adc.h

Für die Ansteuerung des Displays habe ich die GLCD von Christian Kranz benutzt.

Ich hätte gerne noch mehr Fotos eingestellt, aber leider musste der Aufbau für andere Projekte Platz machen.

Einführung in Screen

11. Januar 2009 von

Screen ist ein Fenster-Manager für die Kommandozeile.
Das heißt, dass man mehrere Shells und/oder Programme in einem einzigen Terminal-Fenster haben kann. Man kann dabei mit einem Hotkey zwischen den verschiedenen “Fenstern” hin- und herspringen, sowie das Terminalfenster über eine Splitscreen-Funktion in mehrere Bereiche unterteilen.

Screen verwaltet seine eigene Bildschirm-History für jedes Fenster, was auch nötig ist, da das Terminal selbst nach dem Starten von Screen nicht mehr in der Lage ist, diese zu verwalten.
Ein weiteres Feature von Screen ist, dass eine Screen-Session abgehängt (“detached”) werden kann. Dadurch läuft die Session im Hintergrund weiter, selbst wenn man sich in der Zwischenzeit abmeldet und (eventuell an einem anderen Terminal) wieder anmeldet.
Es ist auch möglich, eine Screen-Sitzung gleichzeitig von zwei Terminals zu bedienen, z.B. wenn man von zwei Rechnern über ssh an einem Server arbeitet und auf beiden Rechnern dieselbe Sitzung aufhaben möchte. Dann kann man mit dem ersten Rechner screen aufrufen und sich mit dem zweiten Rechner mit dem Kommando “screen -x” zu der vom ersten Rechner gestarteten Sitzung verbinden. Hat man bereits mehrere Screen-Sitzungen gestartet muss allerdings eine Sitzungsnummer mit angeben werden.
Sehr praktisch ist auch die Möglichkeit des Autodetach, wodurch eine Screen-Session automatisch abgehängt wird, wenn z.B. die ssh-Verbindung abbricht, oder das Terminalprogramm geschlossen wird.

Bei der Bedienung von Screen ist die wichtigste Tastenkombination “STRG-a”, da damit so gut wie alle Funktionen von Screen bedient werden.
Hier die nützlichsten Kombinationen:

“STRG-a ?”: help - zeigt alle möglichen Kombinationen und deren Funktion an
“STRG-a d”: detach - hängt die Screen-Session ab
“STRG-a c”: create - erzeugt ein neues Fenster
“STRG-a n”: next - wechselt zum nächsten Fenster
“STRG-a k”: kill - erzwingt das Schließen eines Fensters
“STRG-a S”: split - teilt das Termialfenster horizontal in zwei Fenster auf
“STRG-a Q”: only - wechselt vom Splitscreen wieder in den normalen Modus
“STRG-a Tab”: focus - wechselt den Fokus im Splitscreen
“STRG-a A”: title - gibt dem aktuellen Fenster einen Namen
“STRG-a w”: windows - gibt die Liste der offenen Fenster aus
“STRG-a Escape”: copy-mode - ermöglicht das Einsehen der Bildschirm-History und das Kopieren von Informationen per Tastatur

Es hilft bei Screen wie auch bei anderen Anwendungen, eine .rc-datei zu haben, die persönliche Einstellungen speichert. Ich benutze eine .screenrc, die ich mir von woanders kopiert und an meine Bedürfnisse angepasst habe. So habe ich jetzt eine Statusleiste in meinem Screen, die mir die aktuelle Uhrzeit und alle offenen Fenster anzeigt und beim Start von Screen werden die Programme geöffnet, die ich haben möchte.

Ich hoffe, dass dieser Artikel als kurze Einführung jemandem von Nutzen sein wird. Wer ausführlichere Informationen benötigt, kann auch die manpage von Screen konsultieren, die alle Aspekte von Screen genau beschreibt.

Praktische vim Mappings

11. Januar 2009 von

Die Möglichkeit Befehle und Befehlsfolgen mittels Mapping auf einfache Tasten (-kombinationen) zu legen ist ein großer Vorteil von vim. Daher hier eine Auswahl an interessanten Mappings (die man natürlich an eigene Bedürfnisse anpassen kann). Man kann die Mappings einfach ans Ende seiner .vimrc Datei kopieren. Wenn man noch keine hat, erstellt man eine in seinem Homeverzeichnis und fügt dort die gewünschten Mappings ein.

Ersetzung von Y (großes y):

Die Tasten bei vim sind eigentlich recht gut belegt:

  • dd löscht eine Zeile und D bis zum Ende der Zeile
  • cc ändert eine Zeile und C bis zum Ende der Zeile

Aber yy kopiert eine Zeile und Y kopiert auch eine Zeile. Warum Kopiert Y nicht bis zum Ende der Zeile? Naja, mit einem Mapping ist das schnell erledigt:

"Y kopiert bis zum Ende der Zeile
map Y y$

Highlighting nach einer Suche (oder RegExp) ausschalten

Dass man nach einer Suche :noh eingeben muss um das Highlighting der Suchergebnisse (für diese Suche) zu deaktivieren, finde ich recht umständlich. Mit folgendem Mapping reicht ein Druck auf #

":noh mittels #
map # :noh<CR>

Rechtschreibprüfung

Mit Aspell kann man Plaintext, HTML und LaTeX Dateien auf Rechtschreibung prüfen. Um es aus vim aufzurufen kann man folgendes Mapping benutzen, was die Rechtschreibprüfung in vim auf Strg+F12 legt (Aspell muss installiert sein):

"Rechtschreibprüfung
map <C-F12> :w!<CR>:!aspell -c %<CR>:e! %<CR>

Next Tab

Ein praktisches Mapping ist :tabnext auf Strg+n zu legen um die Tabs durchgehen zu können:

"Next Tab auf Strg+n
map <C-n> :tabn<CR>

Split Screen Mappings

Um mit Splitscreens besser umgehen zu können habe ich dafür einige Tastenkombinationen überlegt:

  • Mit + kann man die Screens wechseln (entspricht Strg+w w)
  • Mit Strg+x zwei Screens tauschen
  • Bei horizontalen Splits kann man mit Strg+j und Strg+k die Trennlinie nach oben oder unten verschieben
  • Bei vertikalen Splits kann man mit Strg+h und Strg+l die Trennlinie nach links und rechts verschieben

Dies wird durch die folgende Mappings realisiert:

"Fenster wechseln
map + <C-w>w
 
"Fenster tauschen mit Strg+x
map <C-x> <C-w>x
 
"Maps zum ändern von Splitscreens
map <C-j> <C-w>+
map <C-k> <C-w>-
map <C-h> <C-w><
map <C-l> <C-w>>

Nächster Unterschied im Diff-Modus
Um im Diff-Modus schnell zur nächsten unterschiedlichen Stelle 2er Dateien zu springen, kann man sich den entsprechenden Springbefehl auf Strg+m legen:

map <C-m> ]c



Bei Bedarf wird dieser Artikel erweitert.

Jabber, ICQ und MSN verschlüsseln mit OTR

10. Januar 2009 von

mit diesem Artikel würde ich gerne auf die Möglichkeit hinweisen, ICQ (oder andere Messenger wie MSN, AIM, YIM, Jabber,…) zu verschlüsseln. (Ich persönlich bevorzuge Jabber)

Warum Verschlüsselung?
Die meisten werden sich jetzt als erstes fragen, warum sie den ihr ICQ verschlüsseln sollten. Die Meinung, man habe ja nichts zu verbergen und deswegen brauche man keine Verschlüsselung, ist sehr verbreitet. Doch wer möchte schon gerne alle seine Emails und ICQ Gespräche auf einer HP veröffentlicht sehen? Also doch lieber etwas Privatsphäre.

Ansonsten kann man sich auch mal die Nutzungsbestimmungen von ICQ durchlesen: (Auszug)

Zitat:
Sie stimmen zu, dass Sie Ihr Copyright sowie jegliche andere Eigentumsrechte an gesendetem Material durch das Senden aufgeben. Des Weiteren stimmen Sie zu, dass ICQ Inc. befugt ist, nach eigenem Ermessen jegliches gesendete Material oder gesendete Informationen in jeder Art und Weise zu benutzen, beispielsweise, aber nicht ausschließlich, indem es das Material veröffentlicht oder verbreitet.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/ICQ#Datenschutz_in_den_Nutzungsbedingungen )
Das bedeutet, dass die Leute von AOL (das ist die Firma, die ICQ betreibt) so ziemlich alles mit den über ICQ geschriebenen Ideen, Texten… machen dürfen was sie wollen.

Wie verschlüsselt man ICQ
Mit den Originalprogrammen von ICQ, MSN… kann man nicht verschlüsseln. Man braucht dafür einen alternativen Client.
Ich bevorzuge auf Pidgin, da es opensource ist und somit (unter anderem) kostenlos und frei.
Pidgin hat nebenbei auch den Vorteil, dass es viele verschiedene Protokolle beherscht. Das heißt man kann es für ICQ, MSN, AIM, YIM,… gleichzeitig verwenden und somit auch gleichzeitig alle diese Protokolle verschlüsseln. Ein weiterer Grund für Pidgin: es ist für alle großen Betriebssysteme verfügbar (Windows, Linux. Für Mac gibt es Adium, welches die gleichen Bibliotheken benutzt)

Die Verschlüsselung selber wird am besten mit OTR (Off The Record messaging) realisiert, welches neben Verschlüsselung auch andere praktische Eigenschaften besitzt. Siehe dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Off-the-Record_Messaging

Die Verschlüsselung funktioniert natürlich nur, wenn beide Gesprächspartner ein Programm benutzen, das OTR beherrscht. (Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Off-the-Record_Messaging#Verf.C3.BCgbarkeit )

Im Prinzip ist die Verschlüsselung ziemlich einfach einzurichten. Da es schon viele gute Anleitungen dafür gibt, schreibe ich jetzt keine neue sondern verlinke einfach welche:

  • http://freiheitblog.wordpress.com/2008/02/25/verschlusseltes-instant-messaging-teil-2-pidgin/ – Hier ist die Installation von Pidgin und das verschlüsseln von ICQ sehr genau und mit Bildern beschrieben. Ubuntuuser haben den Vorteil, dass Pidgin und das OTR-Plugin standardmäßig bereits installiert sind und können ab dem Teil anfangen, wo das Plugin aktiviert wird.
  • http://www.entartete-kunst.com/icq-verschluesselung-mit-otr/ – Hier stehen noch weitere Gründe für die Verschlüsselung. Auch OTR ist dort nocheinmal anhand eines schönen Beispiels erklärt. Hier wird die Methode der Verifizierung (also Sicherstellung, dass man auch wirklich mit demjenigen spricht, für den er sich ausgibt) per Fingerprint im Abschnitt über Gaim behandelt (Pidgin hieß früher mal Gaim). Dies braucht man manchmal, weil nicht alle Messenger (wie z.B.  Adium) die Methode über ein Schlüsselwort beherrschen.
  • http://www.project-porno.de/modules/mediawiki/index.php/OTR-Proxy-Trillian?page=12 – Eine Anleitung zur Einrichtung eines OTR-Proxys. Damit kann man Messenger, die kein OTR unterstützen wie z.B. Trillian Basic über einen (auf dem eigenen Computer installierten) Proxy laufen lassen, der die OTR Ver- und Entschlüsselung vornimmt. Beispielhaft ist es in der Anleitung für Trillian Basic beschrieben. Es sollte jedoch mit jedem Messenger funktionieren, bei dem man die entsprechenden Proxy Einstellungen vornehmen kann.
  • http://miranda-im.de/mediawiki/index.php?title=Plugin:OTR – OTR-Artikel im deutschen Miranda-Wiki. Beschreibung und Downloadmöglichkeit
  • http://www.cypherpunks.ca/otr/ – offizielle Seite von OTR. Dort kann man die OTR Quellen und das Pidgin-Plugin herunter laden.

Vielleicht überlegt sich ja doch der eine oder andere seine ICQ (MSN, Jabber, …) Gespräche zu verschlüsseln.

Pidgin: Plugins

Pidgin: Plugins

Tipp:

Damit Pidgin nicht versucht, mit jedem Kontakt automatisch eine verschlüsselte Verbindung aufzubauen, hat sich für mich folgende Einstellung als praktisch erwiesen:

In den Einstellungen des OTR-Plugins (Werkzeuge -> Plugins) unter “Default OTR Settings” nur “Enable private messaging” aktivieren. Alle anderen Punkte deaktivieren.

Pidgin: Konfiguration des OTR-Plugins

Pidgin: Konfiguration des OTR-Plugins

Dann kann man bei jedem Kontakt, mit dem man verschlüsselt schreiben möchte mit der Rechten Maustaste auf den Kontakt (in der Userliste) klicken und “OTR Settings” auswählen.
Dort deaktiviert man das Kästchen “Use default OTR settings for this buddy” und aktiviert dafür “Enable private messaging”, “Automatically initiate private messaging” und wenn man verhindern möchte, das versehentlich unverschlüsselte Nachrichten gesendet werden können “Require private messaging”.

Pidgin: OTR-Settings eines Users

Pidgin: OTR-Settings eines Users

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Ob man “Don’t log OTR conversations” aktiviert ist Geschmackssache und hängt davon ab, ob die verschlüsselt übertragenen Gespräche unverschlüsselt im Log gespeichert werden sollen (Wenn dieser Punkt aktiviert ist werden sie nicht gespeichert).

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Trillian Verschlüsselung

Trillian beherscht auch eine eigene Verschlüsselung. Das sogenannte SecureIM.

SecureIM kann jedoch nur ICQ und AIM verschlüsseln (kein MSN).

Darüber hinaus gilt SecureIM als nutzlos in der Praxis.

Die Schlüssel können in wenigen Minuten berechnet werden und das Verfahren ist gegen Man-In-The-Middle Attacken anfällig (das heißt es kann sich jemand genau zwischen beide Kommunikationspartner einklinken und sich jeweils für den anderen ausgeben. Dadurch kann alles mitgehört und sogar verändert weitergegeben werden).

Außer für Trillian, gibt es nur noch für Miranda ein Plugin für SecureIM.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/SecureIM

Einchipcomputer mit einem ATMega – eine Machbarkeitsstudie

8. Januar 2009 von

Vor 1 1/2 Jahren haben wir in der Uni eine Machbarkeitsstudie für einen Ein-Chip-Computer erstellt. Dafür wurde von jedem Teilnehmer ein spezielles Thema bearbeitet um heraus zu finden, ob dies mit einem ATMega Mikrocontroller möglich ist.

Folgende Themen wurden behandelt:

  • VGA
  • PAL
  • PAL mit Farbe
  • Handy Displays
  • PS/2
  • Sound
  • Gamepads
  • SD Karten
  • IDE

Die Arbeiten stellen die vorhandenen Projekte zum jeweiligen Thema vor und erklären die zugrunde liegenden Protokolle und Techniken. Oft ist noch eine kleine Beispielimplementation enthalten.

Jedes Thema einzeln ist (mehr oder weniger gut) mit ATMega Mikrocontrollern realisierbar, jedoch würde es höchstwahrscheinlich Probleme geben, alles auf einem Chip unterzubringen. Versucht wird es trotzdem :-)

Ich hatte als Thema die Ansteuerung von Handy Displays gewählt und ein einfaches Oszilloskop mit einem S65 Display implementiert.

Alle Arbeiten können als PDF-Dokumente hier herunter geladen werden.

Ubuntu Videotraining von Galileo Press

6. Januar 2009 von

Galileo Press hat 8 Kapitel seines Videotrainings “Einstieg in Ubuntu Linux” veröffentlich.

Folgende Themen werden behandelt:
* Installation und erste Schritte
* Der GNOME-Desktop
* Die Shell
* Hardware einrichten
* Internet und Netzwerke
* Anwendersoftware
* Systemverwaltung
* Hilfe

Die Videos sind online per Flash unter http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-142 verfügbar.

Firefox Plugin – AdBlock Plus

5. Januar 2009 von

Eine der praktischsten Erweiterungen für den Firefox ist Adblock Plus.
Adblock Plus filtert fast alle Arten von Werbebannern und -Popups (auch Flash und Iframes) aus, so dass diese weder geladen noch angezeigt werden.

Das schont die Nerven (vor allem bei den Bannern, die sich immer vor die eigentliche Seite legen), die Bandbreite und Ressourcen, da JavaScript und Flash nicht ausgeführt wird.
Über eine Liste von Werbedomains werden die entsprechenden Komponenten direkt blockiert.

Nach der Installation hat man neben der Adressleiste ein rotes Stopschild (beschriftet mit ABP), welches anzeigt, dass Adblock Plus gerade aktiv ist und die Werbung auf der aktuellen Seite geblockt wird. Bei einem grünen Kreis wird die Werbung angezeigt. Ist das Schild grau, so ist das Plugin deaktivert (auf allen Seiten wird Werbung angezeigt).

Um Werbung für die aktuelle Seite abzuschalten (z.B. weil gewünschte Banner blockiert werden oder man sich die Seite im Originallayout mit Werbung ansehen möchte) klickt man auf den Pfeil neben dem Symbol und wählt den entsprechenden Eintrag aus (entweder für die ganze Domain oder nur diese spezielle HTML-Seite). Möchte man ABP deaktivieren klickt man einfach mit der mittleren Maustaste auf das Stopschild.

Ein Linksklick aufs Schild zeigt welche Elemente blockiert sind.

Adblock Plus läuft unter Firefox 2.x und 3.x

Hier der Link zum Downloaden/Installieren: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865


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