Todo Plugin für den zBot

2. März 2009 von

Inspiriert von den Bots der todo.sh auf http://todotxt.com habe ich auch ein entsprechendes Plugin für den zBot geschrieben. Jedoch habe ich das ganze multiuserfähig gehalten. Jedem User wird ein eigenes Verzeichnis erstellt, wo die Dateien für die todo.sh gespeichert werden. Daher besteht dieses Plugin auch aus mehr als nur einer Datei. Übrigens habe ich nicht die original todo.sh sondern die erweiterte Version 1.1 von Lorance Stinson benutzt. Das Plugin ist nur bei “normalen” Gesprächen, jedoch nicht im Chat (MUC) verfügbar.

Bedient wird das Plugin genauso wie die normale todo.sh indem man z.B. todo add “aufgabe p:project @context” oder todo ls an den Bot schickt. Weitere Informationen zur Bedienung gibt es auf http://todotxt.com. Eine Liste aller Befehle, die todo kennt erhält man wenn man todo ohne weitere Parameter eingibt.

Download: todo.zip

Installation: Das gesamte Archiv in den Ordner “plugins” entpacken und in der Todo.pm den Pfad “$basedir” in Zeile 15 anpassen (“path_to_zbot” muss der absolute Pfad zum Verzeichnis sein, in dem zbot liegt).

Firefox Plugin – It’s All Text! schreibt in Textboxen mit externen Editoren (z.B. vim)

28. Februar 2009 von

Mit dem Firefox Plugin “It’s All Text!” kann man einen beliebeigen externen Editor nutzen um in Textboxen (Textareas) zu schreiben. (Ich habe gvim eingestellt, die grafische Version von vim)

Neben den praktischen Funktionen des externen Editors bringt es den Vorteil, dass man den geschriebenen Text weiterhin in einem anderen Programm geöffnet hat, falls der Browser abstürzt oder es Probleme beim Absenden gibt (Session Timeout). Des weiteren lassen sich die geschriebenen Texte sehr schnell zusätzlich lokal abspeichern.

Nach der Installation kann man unter Extras -> It’s All Text! -> Einstellungen einen Editor angeben und einige andere Einstellungen vornehmen.

Wenn man nun mit der Maus in eine Textbox fährt oder sich der Cursor dort befindet erscheint an der unteren rechten Ecke der Textbox (die Position lässt sich in den o.g. Einstellungen festlegen) ein kleiner blauer edit-Button. Klickt man diesen so wird der Editor gestartet und der Text aus der Textbox geladen. Nun kann man seinen Beitrag (oder was auch immer man schreiben möchte) in seinem Lieblingseditor schreiben. Sobald man speichert wird der Text zurück in die Textbox geschrieben, dessen Hintergrund dabei kurz gelb wird. Den Editor kann man weiterhin offen lassen (z.B. bis der Beitrag abgeschickt ist), muss man aber nicht.

Mit einem Rechtsklick auf den edit-Button bekommt man weitere Optionen (z.B. um den Text als HTML oder js zu editieren).

Download bzw. Installation unter: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4125

Für vim – Escape auf die Capslock (Feststelltaste) legen

27. Februar 2009 von

Da die ESC Taste so weit weg ist, aber dauernd unter vim gebraucht wird, habe ich sie mir auf die Capslock Taste gelegt. Diese benutze ich sowieso nie und wenn man Capslock versehentlich aktiviert hat, hat das unschöne Auswirkungen im Umgang mit vim. Dadurch bringt das Mapping gleich 2 Vorteile (ESC ist einfacher nutzbar und man kann nicht versehentlich die Feststelltaste aktivieren).

Und so gehts (unter Xorg):

Zuerst wird die aktuelle keymap gespeichert mittels

xmodmap -pke > /home/user/.myxmodmap

Nun bearbeitet man die .myxmodmap so, dass Caps_Lock durch Escape ersetzt wird. (Bei mir war es keycode 66, was aber je nach verwendetem Tastaturlayout auch anders sein kann.) In vim geht es unabhängig vom Tastaturlayout mittels:

:%s/Caps_Lock/Escape/g

Schließlich fügt man noch die folgenden Zeilen der /home/user/.bashrc hinzu:

xmodmap /home/user/.myxmodmap
xmodmap -e "clear Lock"

/home/user sollte jedes mal durch das eigene Homeverzeichnis ersetzt werden.
Nach einem Neustart des X-Servers sollte das neue Mapping funktionieren.

Wetter Plugin für den zBot

23. Februar 2009 von

Nun habe ich auch ein Wetter Plugin für den zBot geschrieben. Durch die Eingabe von

wetter PLZ

wird das aktuelle Wetter für die entsprechende Postleitzahl angezeigt. Als Quelle für die Wetterinformationen dient wetter.com. Daher sollte man das Plugin besser nur für private Zwecke einsetzen. Neben dem Wetter des aktuellen Tages wird auch die Vorhersage für den nächsten Tag mitgeschickt. Das Wetter wird jeweils für Morgens, Mittags, Abends und Nachts angezeigt.

Für das Wetter aus anderen Ländern als Deutschland kann der Name der Stadt eingegeben werden. Jedoch wird kein Ergebnis bei mehreren Möglichkeiten geliefert. Manche EU-Städte können jedoch auch über die PLZ angegeben werden. Am besten ausprobieren.

Damit das Plugin funktioniert müssen die CPAN Module LWP::UserAgent und HTML::Entities installiert sein.

Download: Weather.pm

Installation: Einfach die Datei “Weather.pm” ins Verzeichnis “plugins” kopieren.

Leo Dictionary – Englisch-Deutsch Übersetzungs-Plugin für den zBot

22. Februar 2009 von

Das Leo Plugin für den zBot schlägt einen Begriff bei http://pda.leo.org nach und gibt die Übersetzung zurück. Die Übersetzung funktioniert automatisch in beide Richtungen. Die Rückgabe wird auf 10000 Zeichen begrenzt (das ist das Standardlimit des Bots).

Nachdem man die Datei in den “plugins” Ordner kopiert hat kann man z.B. mit dem Befehl

leo beispiel

das Wort “beispiel” übersetzen lassen. Das Plugin benötigt das CPAN Modul LWP::UserAgent. Wer noch Fragen hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.

Download: Leo.pm

Linkliste zu vim

20. Februar 2009 von

Texte, Anleitungen, und Tipps zu vim. Aber auch Programme, die Bedienkonzepte von vim auf andere Bereiche Anwenden werden hier vorgestellt. Dieser Artikel wird bei Bedarf geupdatet.

http://www.vim.org – Offizielle vim Homepage

Texte und Tipps

Programme/Plugins

alpha-Centauri – 15 minütige Exkurse in die Astronomie

18. Februar 2009 von

Zum Jahr der Astronomie darf ein Artikel zur Sendung alpha-Centauri auf gar keinen Fall fehlen.

Prof. Dr. Harald Lesch erklärt in jeder Folge dieser Sendung etwas aus der Astronomie (physikalische Gesetze, Planeten, …). Dabei achtet er darauf möglichst keine Formeln zu verwenden und alles auch für den Laien verständlich zu machen. Doch auch für Schüler und sogar teilweise für Studenten sind interessante Folgen zu finden, die einige physikalische Gesetze und Begriffe sehr verständlich erklären. Bisher gibt es 217 Folgen (die ich fast alle gesehen habe :-D ).

Die Videos können auf der entsprechenden BR-alpha Seite kostenlos mit einem JavaScript-Player angesehen werden (früher waren nur RealTime-Videos verfügbar, so dass man diesen immer installiert haben musste).

Leider werden seit 2007 bisher keine weiteren Folgen mehr produziert. Auf der offiziellen Homepage steht jedochfolgender Hinweis:

Zur Zeit können auf Grund der Arbeitsbelastung von Prof. Harald Lesch keine neuen alpha-Centauri-Sendungen produziert werden. BR-alpha steht aber mit Prof. Lesch weiter in Kontakt.

Man könnte also davon ausgehen, dass irgendwann vielleicht neue produziert werden.

Ich kann die Sendung nur empfehlen, falls ein wenig Interesse für das Thema Astronomie besteht.

Eine schöne Übersicht mit Links zu jeder Folge  gibt es auf dem Wikipedia-Artikel von alpha-Centauri

Linuxpartitionen verschlüsseln

14. Februar 2009 von

Das Verschlüsseln von Partitionen (Systempartition sowie z.B. Homepartition) empfinde ich als sehr nützlich. Vor allem bei Laptops braucht man sich so keine Gedanken zu machen, dass jemand an sensible Daten kommt, wenn das Gerät gestohlen wird oder verloren geht.

Doch auch bei Dekstop PC’s gibt es einige gute Gründe, Verschlüsselung einzusetzen:

Bekommen andere Leute (z.B. Mitbewohner einer WG) Zugriff auf die Hardware, so kann man leicht an sämtliche Daten der Festplatte(n) gelangen. Über entsprechende Bootparameter, eine Knoppix CD oder (falls beide Fälle unterbunden sind) letztendlich immer durch den Ausbau der Festplatte. (In einen anderen PC eingebaut bringen sämtliche anderen Sicherheitsvorkehrungen nichts.) Das einzige was die Daten dann noch schützt ist Verschlüsselung.

Sicheres Löschen von Daten auf der Festplatte ist nur durch Überschreiben der Daten möglich, denn normale Löschbefehle markieren die Datei nur als gelöscht im Dateisystem. Selbst dann kann man nie 100% sicher gehen, dass die Daten nicht wieder herstellbar sind. Durch Journals und aufgrund gewisser Eigenschaften von Festplatten (Sektoren können als defekt markiert werden undwerden somit auch beim Überschreiben nicht mehr berücksichtigt) können theoretisch Fragmente oder ganze Dateien wieder hergestellt werden. Verschlüsselung ist auch hier das sicherste Mittel. (Übrigens reicht nach einer Studie von Craig Wright, Dave Kleiman und Shyaam Sundhar einmaliges Überschreiben der Daten zum ziemlich sicheren Löschen. Siehe auch: Heise Security – Sicheres Löschen: Einmal überschreiben genügt)

Gerade bei Flashspeicher (USB-Sticks, Solid State Disks) ist das häufige Überschreiben nicht möglich, da sie aufgrund der begrenzten Wiederbeschreibbarkeit intern immer andere Blöcke beschreiben um alle Blöcke gleichmäßig zu nutzen (und das kann nicht vom Betriebssystem, Treibern oder sonstwie beeinflusst werden). Deswegen müsste man schon das komplette Gerät mit Zufallswerten überschreiben. Das würde sich natürlich negativ auf die Lebensdauer auswirken.

Daher rate ich jedem, zumindest seine Homepartition sowie sensible Daten auf Flashspeichern zu verschlüsseln (z.B. mit Jafe).

Unter Debian und Ubuntu (alternate CD) kann man bei der Installation bereits angeben, welche Partitionen verschlüsselt werden sollen (bei der Partitionierung die LVM-Verschlüsselungsoptionen auswählen).

Eine sehr schöne Anleitung um Partitionen (inklusive SWAP) auch nachträglich zu verschlüsseln findet man bei Ubuntuusers. Das ist auch bei spezielleren Wünschen eine gute Wahl.

Leider ist danach ein Suspend-to-Disk nicht mehr möglich, da der Schlüssel ja irgendwo im Klartext gespeichert sein muss. Dies ist der RAM. Nach einem Suspend-to-Disk ist der RAM jedoch leer und das System kann nicht mehr entschlüsselt werden. Abhilfe schafft eine Anleitung des CCC Köln. Hier wird der Schlüssel auf einen USB-Stick gespeichert, so dass nach einem Suspend-to-Disk der Schlüssel von dort genommen werden kann.

Wikipedia Plugin für den zBot

10. Februar 2009 von

Das Wikipedia Plugin für den zBot schlägt einen Begriff bei Wikipedia nach und sendet die Definition (den ersten Abschnitt) zurück. Ist die Seite eine Begriffsklärung, so werden alle Möglichkeiten aufgelistet.

Zum Laden des Wikipedia Artikels wird das CPAN Modul LWP::UserAgent verwendet, welches also installiert sein muss, damit das Plugin funktioniert. Des Weiteren werden noch die CPAN Module HTML::Entities und HTML::TreeBuilder benötigt.

Die Datei “Wikipedia.pm” braucht nur ins Verzeichnis “plugins” kopiert zu werden. Dann kann z.B. man mit dem Befehl

wiki jabber

die Definition von Jabber abrufen (wenn die benötigten CPAN Module installiert sind).

Download: Wikipedia.pm

Update: Nun werden alle Wörter automatisch groß geschrieben. Ansonsten werden nicht alle Artikel gefunden (z.B. brownsche bewegung). Ansonsten wurde nur der Code etwas verschönert. Das Problem mit den Umlauten konnte ich jedoch noch nicht lösen (siehe unten).

Leider habe ich auch hier Probleme mit den Umlauten. Die meisten Artikel von Wikipedia werden richtig angezeigt. Bei wenigen Artikeln wie z.B. Thinkpad oder Schweiz werden die Umlaute jedoch nicht als utf8 interpretiert. Weder utf8::encode/utf8::decode noch die CPAN Module Encode oder HTML::Encoding haben geholfen (oder ich hab da was falsch gemacht). Falls jemand weis, woran das liegt, wäre ich über einen Hinweis dankbar. Weitere Infos in den Kommentaren.

Register von vim nutzen

7. Februar 2009 von

vim hat über 30 Register, die man (mehr oder weniger) frei belegen kann. Standardmäßig werden bei Kopier- und Löschbefehlen wie z.B. dd oder yy die kopierten (bzw. gelöschten) Daten in das unbenannte Register “” kopiert. Man kann jedoch auch andere Register angeben, wenn man bestimmte Daten häufiger einfügen möchte. Dafür gibt man vor dem kopieren und einfügen jeweils den Registernamen an. Dieser besteht aus einem Anführungszeichen ” gefolgt vom einem Buchstaben (a-z) oder einer Ziffer (0-9).  So kann man mit dem Befehl “ayy die aktuelle Zeile ins Register a kopieren.

Interessant sind noch die beiden Spezialregister “* und “+ für die beiden Zwischenablagen von Linux.

Mit “*yy kopiert man z.B. eine Zeile in die Zwischenablage der mittleren Maustaste (und mit “*p fügt man sie ein).

Mit “+p fügt man z.B. die Zwischenablage von Strg+c ein (und mit “+yy kopiert man die aktuelle Zeile hinein).

Der Befehl :reg zeigt die Inhalte der belegten Register an.


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