Als opensource Software (OSS) bezeichne ich Programme, die unter einer Lizenz wie GPL, BSD, Apache Lizenz,… veröffentlicht wurden und deren Quelltext (das was der Programmierer schreibt) öffentlich einsehbar ist und auch verändert weiter verbreitet werden darf. Es gibt eine Menge Ausführungen über Unterschiede zwischen freier Software und opensource Software, was ich hier jedoch nicht aufgreifen möchte. Wenn ich von Opensource spreche meine ich freie Software (Free and Open Source Software – FOSS).
Opensource Software bietet aber auch dem Endnutzer, der nicht programmieren kann, eine Reihe von Vorteilen:
- Die Programme sind kostenlos und können auch kostenlos weiter gegeben werden.
- Die Wahrscheinlichkeit von Hintertüren in den Programmen, die Daten zum Hersteller schicken, ist ziemlich gering, da sie jeder aufdecken könnte. Es kann ja jeder den Quelltext einsehen.
- Sicherheitslücken werden schneller gefunden (da mehr Leute den Quelltext einsehen können) und behoben (da an den großen Projekten viele Leute in aller Welt arbeiten).
- Es können viel mehr Ideen einfließen, da jeder Vorschläge machen kann.
- Meist gibt es eine große Community, man findet viele Informationen und bekommt schnell Hilfe bei Problemen.
- Die Weiterentwicklung der Programme geht meistens schneller.
Es gibt mittlerweile schon viele sehr gute opensource Programme, die mindestens genausogut sind wie entsprechende kommerzielle Software. Beispiele wären Firefox, Thunderbird, OpenOffice, Gimp, Inkscape, Apache, VLC, WordPress oder das Betriebssystem Linux.
Von daher bevorzuge ich in den meisten Fällen opensource Software, wenn ich die Wahl habe.
Wer noch mehr Vorteile von opensource Software für Endanwender kennt, kann sie mir gerne mitteilen.
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Schlagworte: opensource







